Mariahilf-Apotheke
Brünner Straße 128
1210 Wien
In dieser Apotheke ist der Kunde bestimmt nicht König. In den seltensten Fällen entfleucht den Angestellten dieser Apotheke ein Lächeln, aber da diese Apotheke gleich in der Nähe ist, geht man eben immer wieder dorthin, wenn man das eine oder andere Arzneimittel benötigt. Es war schon schwierig Neocitran gegen meine Verkühlung und Grippe zu bekommen, aber letzten Mittwoch war der Gipfel erreicht. Ich legte mein Rezept für die Pille vor, die Dame nahm das Rezept, schüttelte den Kopf und meinte “So geht das nicht.” Ich wunderte mich und meinte, was warum nicht ginge. Die Dame erwiderte in einem herablassenden Tonfall, dass das Rezept nur für 6 Monate gelte und ich nun keine Pille bekomme. Und ich dachte immer, das Rezept muss innerhalb des ersten Monats “aktiviert” werden und wäre danach ein Jahr gültig. Das stimmt auch, aber laut Apothekerin könnte ich nicht unendlich viele Pillenschachteln einkaufen, so geht das ja nicht. Da war auch nichts zu machen. Ich hatte sage und schreibe für 9 Monate die Pille eingekauft, in den letzten 9 Monaten wohlgemerkt, also ich verticke nicht illegal die Pille am Schwarzmarkt. Die Art und Weise, wie in dieser Apotheke mit Kunden umgegangen wird, finde ich auf keinen Fall vorbildlich. Ich hatte den Eindruck, die Apothekerin wollte nur ihre “Machtposition” ausspielen. Da ich aber vor geraumer Zeit beschlossen habe, dass fremde Leute in mein Leben nichts zu entscheiden haben, zog ab zur nächsten Apotheke, nämlich zur Apotheke Jedlersdorf in der Lundenburger Gasse 2, 1210 Wien, legte mein Rezept vor, bekam die Pille, ein Lächeln, bezahlte und ging. So funktionierts!